Niederschlagszonen

Als Regentage werden diejenigen Tage gezählt, an denen mehr als 0,2mm Niederschlag fällt.

 

Die Farben haben folgende Bedeutung:

 

      weniger als 20 Regentage

      20 bis 40 Regentage

      40 bis 80 Regentage

      80 bis 120 Regentage

      120 bis 160 Regentage

      mehr als 160 Regentage

Der durchschnittliche Niederschlag von jährlich 46 mm schwankt stark von Jahr zu Jahr, und ist ungleich über das Land verteilt. Das trockenste Gebiet liegt um den Eyre-See mit weniger als 125 mm Niederschlag im Jahr. Die feuchtesten Gebiete sind der tropische Nordosten und der Südwesten von Tasmanien.

 

Ein Grossteil des Landes, nahezu 70 Prozent, ist trocken oder halbtrocken, und weite Teile des Inneren sind ungeeignet für eine Besiedlung. Wüstengebiete nehmen rund 20 Prozent des Festlands ein. Über ein Drittel des Kontinents ist wegen des geringen Niederschlags wüstenartig.

 

Australien hat aber auch gut bewässerte fruchtbare Gebiete und vegetationsreiche Landschaften in der Nähe der Küsten, wo sich auch die Bevölkerungszentren befinden. Das Klima reicht dort von feuchten tropischen Zonen ganz im Norden über warme und gemässigte Bereiche an den Küsten im Osten und Westen bis zu kühleren Gebieten im Südosten und auf Tasmanien. Überall in Australien sind die Sommer warm und die Winter relativ mild, und es schneit selten in den Gebieten, wo der grösste Teil der Bevölkerung lebt.

 

Die Flüsse Murray und Darling, das längste Flusssystem in Australien, bilden ein Becken mit einer Fläche von über einer Million km², was 14 Prozent der Fläche des Kontinents entspricht. Der Eyre-See ist ein grosser Salzsee von 9000 km² Fläche im Landesinneren, der eine lange Zeit im Jahr trockenliegt.